Mittwoch, 4. Januar 2012

Wettkampfplanung 2012

28.01. Winterlaufserie ASV Duisburg 10 km
25.02. Winterlaufserie ASV Duisburg 15 km
24.03. Winterlaufserie ASV Duisburg 21,5 km
22.04. X-Terra Germany Cross Duathlon Schleiden
26.05. ITU World Championship Madrid Altersklasse Olympische Distanz
24.06. Tengelmann-Lauf Mülheim
08.07. T3 Düsseldorf Deutsche Meisterschaft Altersklasse Olympische Distanz
09.09. Nibelungen Triathlon Xanten
29.09. X-Terra Germany Bergamont Crossduathlon Hamburg Harburg

2-3 Teilnahmen noch offen

Dienstag, 9. August 2011

Bikers nightmare. Part 1

What happens if You forgot the mounting clip of Your Garmin edge? First You have to be in a very bad mood for two days. And don't hesitate to let all the people in Your closer neighbourhood participate of it. Then it's absolutely necesary to lay awake two nights minimum. Better more then less. If not, creativity will not come. Then, after having the initial idea You have to start working: First You have to cut a good piece of cable out of the next high voltage landline.



Better You call the local energy provider to switch off the line for a few minutes. Otherwise it would be dangerous. If he's customer oriented he will do so. Cut more than You need, because if You need several attempts.
After bringing the cable home cut a piece of app. 50 cm.



Then You have to prepare the right tools and start shaping this piece of heaven.



Then You have to mount it with two pieces of an old bike tube right in the middle of Your bar.



Then fix Your Garmin on it and that's it.



I asure, that it's absolutely usable for cross country, downhill and single trails (approved!)
Then, have a good night and sleep well.

—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone

Dienstag, 10. August 2010

Tour durch die Culebra

Was zeichnet einen echten Triathleten aus? Nun, so noble Eigenschaften wie Ignoranz gegen äußere Einflüsse wie Wetter und Unverständnis der Mitbürger, ein gehöriges Maß an Autismus, das stetige Bewusstsein besser als die anderen zu sein und nicht zu allerletzt die Fähigkeit, falls nichts von alledem zutrifft, sich doch zumindest alles solange einzureden bis man selber dran glaubt. Ausgestattet mit der ein oder anderen dieser Fähigkeiten entschloss ich mich gestern zu einer besonderen Trainingseinheit. Die Gelegenheit war günstig, da die Familie eine Wanderung nach Portugal gemacht hat und ich eine Menge Zeit hatte. Die Wetterbedingungen waren nahezu ideal (um 11 Uhr ca. 28 Grad). Hab also meinen Kram gepackt, in den prallgefuellten Trinkrucksack noch ein leckeres Brot mit Chorizo und Käse, und ab ging die Post. Die Tour führte zunächst von Alcanices über San Vitero nach San Christobal. Bis hierhin ist eigentlich alles relativ flach. Von San Christobal hat man zum ersten Mal einen herrlichen Blick auf die Sierra de La Culebra, und auf deren höchste Erhebung Peña Mira (1240m). Da wollte ich hin. Zunächst musste ich dazu den sg. Campo de Aliste durchqueren. Eine Menschen, und bis auf ein paar Greifvögel wie Milane und Adler, wohl auch tierlose Steppe. Nach ca. 10 km gegen einen relativ starken Wind, der hier grundsätzlich von vorne bläst, habe ich dann Figeruela de Ariba am Fuße der Sierra erreicht.



Jetzt geht es etwas entlang der Berge Richtung Westen. Anschließend biegt der Weg dann Richtung Norden ab. Von hier aus geht es dann hinab in das Tal des Rio Manzanas. Eine traumhafte Abfahrt mit ca. 400 Höhenmetern.



Unten angekommen hat man die Wahl einen Abstecher in das Örtchen Rio Manzanas zu machen, oder gleich zum Peña Mira aufzusteigen. Ich entschied mich für Ersteres. Zu sehen sind dort die typischen verkleideten Holzbalkone und eine alte Römerbrücke. Dann ging es auf zur Peña Mira. Die erste Strecke führte wunderbar am grünen Fluß entlang. Aber kurz hinter dem Ort Villarino de Manzanas wichen die Bäume schnell einer Einöde aus Gräsern und Disteln. Auf ca. 5km ging es jetzt 700hm nach oben. Die Temperatur lag mittlerweile bei 37 Grad. Der Wind, der mich vorher in der Ebene genervt hatte war jetzt auch irgendwie weg. Also half nur eins: Granny-Gear rein, viel Trinken und an mein leckeres Butterbrot auf dem Gipfel denken. Getreu dem Spruch "aufgeben ist keine Option", oder um ehrlich zu sein "...hier findet dich die nächsten 5 Jahre sowieso keiner..." hab ich's dann bis oben geschafft. Das Brot schmeckte besser als jeder Hummer und die fantastische Aussicht entschädigte für alles.



Nach der Pause ging es dann auf der anderen Seite der Berge hinab in ein Hochtal (La Carballeda). Durch mehrere Dörfer fuhr ich dann bis Cional, einem kleinen Dörfchen direkt an dem wunderschönen Stausee "Embalse de Valparaiso". Hier gibt es am "Dorfstrand" eine Bar, die auch Kleinigkeiten zum Essen hat. Ich hatte vorher schon immer die Fata Morgana von einem dicken Hamburger vor Augen. Als ich aber am der Theke stand, bestellte der Typ neben mir Pinchos Morunos (gegrillte Fleischspießchen). Bei dem Anblick konnte ich nicht wiederstehen. Hab gleich 4 von den Dingern plus Cola bestellt.


Waren echt lecker! So gestählt waren die verbleibenden 50km zurück geradezu ein Kinderspiel. Hab unterwegs an einer Quelle noch einmal meinen Trinkschlauch aufgefüllt. Als 3 Liter Auto bin ich diesmal nicht durchgegangen. Am Ende waren es 6 Liter Wasser (und eine Cola). Aber am Abend schmeckte dann schon wieder das für die Regeneration so unverzichtbare "San Miguel".

Mal sehen wo es morgen hingeht. Heute ist jedenfalls nur etwas Schwimmen angesagt.

—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone

Position:Camino de Mellanes,Alcañices,Spanien

Mittwoch, 30. September 2009

Business-Class

Hat sich jemand einmal Gedanken darüber gemacht, warum die Größe der Business-Class auf der Strecke Düsseldorf-Berlin direkt proportional zur Anzahl der mitreisenden Abgeordneten ist? Ich beobachte dieses Phänomen fast jede Woche. Es muss daran liegen, dass unsere Volksvertreter so eingespannt sind, dass die einzige Zeit für ein gesundes Frühstück die 40 Minuten Flug nach Berlin sind. Dafür nimmt man dann auch notgedrungen den fast doppelt so hohen Flugpreis in Kauf. Ich jedenfalls unterstütze das gerne mit meinen Steuergeldern, denn Leistungsbereitschaft muss sich in diesem Land wieder lohnen. Daran sollte auch jeder denken, der mal wieder faul 6 Stunden Freiheit und Entspannung im Stau genießt weil sein Arbeitgeber unter Kostendruck ein Flugverbot ausgesprochen hat. Uns geht es doch richtig gut. Wir haben riesigen Spaß an der Arbeit, kommen viel rum und haben obendrein noch Frauen die uns z.B. den lästigen Stress mit den Kindern vom Hals halten. Daran sollten wir das nächste mal denken, wenn wir auf dem Rastplatz Bad Camberg unseren kulinarischen Exzessen nachgehen. Die Bürde der Verantwortung trägt die politische Business-Class, und dafür sollten wir Sie auch hegen und pflegen.

Andreas Droste, Mülheim Ruhr

Montag, 4. August 2008

Ungewollter persönlicher Rekord


Alle reden über Doping. Ich hab da jetzt eine bessere Idee, sozusagen aus eigener Erfahrung: Bin dieses Jahr wieder in Alcanices Mountainbike gefahren. Nachdem ich hier schon Begegnungen mit dem ein oder anderen wilden Gesellen hatte (Wolf, Adler, Wildschwein etc.), war ich mir eigentlich ziemlich sicher, daß mich hier so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Außerdem habe ich für den Notfall immer mein Messer dabei. Also ich, frohen Mutes ab in die Berge. Diesmal ging es über eine alte, fast nicht mehr befahrene Straße in Richtung Portugal. Das letzte Dorf auf spanischer Seite ist Villarino tras la Sierra. Hier hab ich bemerkt, das Dank EU-Spende eine neue Straße Richtung Portugal gebaut worden ist. Normalerweise mag ich eigentlich keine Straßen, aber ich wollte trotzdem mal sehen wo die auskommt. Natürlich fuhr hier kein Auto. Warum auch, hier wohnt ja auch niemand. Aber Hauptsache Brüssel hat mal wieder was für die Infrastruktur auf dem Land getan. Nach ca. 2 km auf diesem neuen "Highway to nowhere" sah ich zwei große Hunde am Straßenrand. Zwei sehr schöne Hunde, aber je näher ich kam umso größer wurden Sie. Am Ende waren Sie einfach nur noch groß. Offensichtlich waren es zwei verwilderte Mastinos.

Aber hundeerfahren wie ich bin weiß man ja, wie man mit einer solchen Situation umzugehen hat. Einfach möglichst groß machen und drauf los fahren. Das erweckt den Eindruck der Überlegenheit. Hat auch funktioniert. Als ich noch näher kam verschwanden beide im Gebüsch. Siehste dachte ich, genauso geht das. Aber gerade mal 20 Meter gefahren, hatten die sich das wohl anders überlegt und setzten hinter mir her. Ganz klar: Auf den Hund zufahren = Überlegenheit, vom Hund Weg = Beute. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte ich an mein Messer. Die Frage war Held oder Hase. Das Messer war 30cm zu kurz und ich entschied mich dafür kein Held zu sein und gab Gas. Gottseidank war die Straße neu und es ging nur geradeaus. Ich trat in die Pedale was das Zeug hielt. Die Viecher ca. 10 Meter hinter mir. Es war nichteinmal ein Bellen zu hören. Die hatten wohl einfach nur großen Appetit. Nach ca. 3 km ließen sie dann von mir ab. Sicherheitshalber bin ich noch 2 km weiter mit Vollgas gefahren, um dann in einem großen Bogen über Portugal nach Alcanices zurück zu fahren. Zu hause angekommen, hat mein Garmin als Höchstgeschwindigkeit 52 km/h angezeigt. Das war zumindest für mich auf dem MTB neuer persönlicher Rekord. Danach habe ich mir erstmal den Bauch vollgeschlagen und anschließend den ganzen Nachmittag geschlafen. Mit vollem Magen schläft es sich halt besser (nicht nur als Hund).

Donnerstag, 5. Juni 2008

Xterra Titisee 2007


Am 7. September 2007 war es wieder soweit. Wir haben uns aufgemacht zum Titisee, mein Nachbar Thomas und ich. Und auch dieses Jahr wieder ein Gefühl im Bauch wie vor einer Abiklausur für die man irgendwie nicht wirklich genug gepaukt hat. Aber was solls, jetzt hatten wir erst einmal 600 km Zeit über Sinn und Unsinn dieser Aktion nachzudenken. Immerhin fahren wir jetzt schon zum dritten mal dahin und sind schon soetwas wie alte Hasen. Also die Finishershirts vom letzten Jahr angezogen, die Bikes auf´s Auto und los gehts. Hotel und Startplätze hatten wir schon über 1/2 Jahr vorher gebucht, man weiß ja nie was so dazwischen kommen kann. Die Fahrt verlief gut, und wir kamen vollkommen entspannt in unserem Stammhotel Bären in Titisee an. Nachdem wir unsere Klamotten auf das Zimmer gebracht haben ging es gleich zum Kurhaus die Startunterlagen in Empfang nehmen. Anschließend haben wir einen Abstecher zum See gemacht. Jetzt wußten wir was anders als in den letzten Jahren war: Das Wasser war schweinekalt, es hat genieselt und insgesamt hatte alles eine Atmosphäre wie Loch Ness im Winter.


Keine Spur von Hawai-Feeling, sondern vielmehr eine Atmosphäre wie bei einem dieser dubiosen "ich bin durch das größte Schlammloch gekrochen" Rennen, die jetzt überall wie Pilze aus dem Boden schießen. Soviel zu den Rahmenbedingungen. Eigentlich konnte es jetzt nur noch besser werden. Traditionell sind wir jetzt erst einmal los und haben etwas gegen unsere akute "Unterhopfung" getan. Will heißen: haben uns ein Bier gegönnt. Auf ein Abfahren der Laufstrecke mit dem MTB haben wir verzichtet. Man muß ja das "Material" schonen. Danach ging es erst einmal zum Bären zurück und die Bikes ab in den Weinkeller. Nach den Diebstahlerfahrungen aus dem letzten Jahr war dies sicher der beste und sicherste Ort.

Jetzt ab in die Sauna, umgezogen und um 19:00h pünktlich zur Pastaparty. Neben vielen Pro´s waren diesmal auch wieder eine ganze Menge "Jedermänner" so wie wir dabei. Ich hab mir dann den Bauch mit Nudeln vollgeschlagen (gehört sich ja so und als echter Sportler paßt da ja auch ne Menge rein) und nach weiteren 1-2 Bier sind wir dann zurück zum Hotel (selbst das überschäumende Nachtleben von Titisee konnte unsere Disziplin nicht brechen). Nach einem kurzen Abstecher in die Hotelbar zu Stefan sind wir dann auch ins Bett. Noch ein letztes mal die Sinnfrage gestellt und ab in den Tiefschlaf. Am nächsten Morgen dann der gespannte Blick aus dem Fenster: Es war einigermaßen neblig und mit 7 Grad saukalt.


Nach dem Frühstück ging es dann zum Einchecken der Bikes. Beim Gedanken an den See überkam mich ein Schauer. Aber der sollte ja "definierte" 14,5 Grad haben. Und dann ging es los...


700-1000 Meter können ja sooo kurz sein wenn man wieder raus will. Danach ab auf´s Bike. Zum ersten mal hab ich mir bei T1 eine Fahrradjacke übergezogen. Besser blöd aussehen als frieren dachte ich. Also auf´s Rad und los gehts. Nach einem kurzen relativ geraden Stück fährt man wie gegen eine Wand (genannt die Rodelbahn). Hier muß man erst einmal hinauf. Hinauf heißt erst einmal 400 Höhenmeter auf 2 km Strecke bis zum Hochfirstturm. In den letzten Jahren war für mich (und viele andere) immer nach ca. 1/3 der Strecke Schluß und ich mußte schieben. Diesmal hatte ich mir fest vorgenommen im Sattel bis oben zu kommen. Und, dank Herrn Shimano, hat es auch funktioniert. Vom Hochfirst geht es zunächst einmal eine langgezogene Abfahrt hinab, bis man in einen Single Trail einbiegt der einen irgendwann zur Skisprungschanze von Neustadt führt. Hier geht es dann mehr oder weniger parallel zur Schanze steil nach unten bis in den Auslauf. Nur fliegen ist schöner! Das gemeine ist nun, daß man anschließend über Treppen, das MTB auf den Schultern wieder hinauf bis zum Schanzentisch muß. Den Rest der Strecke kann man dann einfach genießen. Wunderschöne Singletrails mal etwas bergauf, mal etwas bergab bis zum Maritim. Ab gehts nun in die Laufschuhe. Die Laufstrecke wird dieses Jahr zum ersten mal Ihrer Bestimmung als Crossstrecke gerecht. Es geht erneut in den Wald Richtung Hochfirst. Allerdings rechts von der Rodelbahn zunächst einen Waldweg stetig hinauf. Auf der sogennaten Saiger Höhe biegt man dann auf einen Trampelpfad, der es in sich hat. Hier geht es teilweise steil bergab, über Hindernisse oder durch Schlamm und Pfützen. Dann endlich sieht man das Ziel vor sich. Nur noch über eine provisorische Holzbrücke die Radstrecke überqueren und das Ziel an der Uferpromenade von Neustadt ist erreicht. Anschließend gehts in die Chill-Out Zone, wo man sich mit Kuchen, Getränken (diemal gabs Erdinger ohne Geschmack statt Rothaus Tannenzäpfchen), Obst und vielen anderen Dingen verwöhnen kann.


Nachdem wir unsere Knochen wieder einigermaßen sortiert hatten, haben wir die Bikes ausgecheckt und sind zum Hotel. Unser Wirt Stefan hat uns dort mit einem Gutschein über eine Ganzkörpermassage überrascht. Also sind wir erst einmal in die Sauna, Schwimmen und dann zur Massage. Danach war alles garnicht mehr so schlimm und wir waren wieder Fit für den Awards Dinner. Der fand wie die Pastaparty im Kurhaus statt. Also wir dahin und erst einmal richtig satt gegessen. Die endlosen Siegerehrungen liefen dabei wie ein Film im Hintergrund ab. Klasse beim X-Terra ist allerdings, daß alle die hier mitmachen wie eine große Familie sind. Hier wird kein Unterschied zwischen Profi´s und Freizeitartisten wie uns gemacht. Du warst dabei und gehörst einfach dazu. Dabei sein wollen wir auf jeden Fall wieder im nächsten Jahr, egal wie kalt das Wasser ist und wie ungemütlich das Wetter. Das ist eben X-Terra. Leider geht es diesmal nicht zum Titisee sondern nach Zittau, da das Rennen im Schwarzwald abgesagt wurde. Aber geben wir Zittau eine Chance... Außerdem ist diesmal Harry der Chearleaderschreck wieder dabei. Hab mir sagen lassen er ist diesmal in Topform und wird Faris jagen!

Mittwoch, 10. Januar 2007

Alcanices 2005 - Unterwegs mit dem MTB

Dies sind Bilder meiner ersten Tour durch die Sierra de la Culebra in Spanien im August 2005. Auf dieser Tour überquerte ich den höchsten Berg von Aliste, den Pena Mira (Mitte linke Bildhälfte), um dann über die der Sierra de Sanabria zugewandten Seite wieder abzufahren. Anschließend ging es über Boya Richtung Villardeciervos um dann erneut über die Culebra Richtung Las Torres de Aliste nach Alcanices zurück zu fahren. Insgesamt waren das ca. 120km und 1300 Höhenmeter. (AD)


Querfeldein Alcanices 11.08.2005 Die Strecke in Google Earth


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